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Artikel-Schlagworte: „Dauerkrank“

Noch 4 Tage…

…dann habe ich endlich Urlaub!
Das bedeutet, dass ich dann ganze 2 Wochen Zeit habe, mich um liegengebliebenes zu kümmern.

Das bedeutet auch, dass ich anschließend nur noch eine Woche lang den Mini-LKW fahren muss – dann gibt´s endlich den großen.
Das bedeutet auch, dass ich dann nicht mehr auf den Baustellen herumkrepeln muss, und ich demzufolge mal wieder mit "normalen" Menschen in Kontakt komme.

Bezüglich der Auseinandersetzung mit dem Vollspacken aus der Firma hat sich Cheffe bislang nicht weiter ausgekäst – ich denke mir mal, dass das als gutes Zeichen gesehen werden kann.

Endlich Wochenende

Mein gestriger Tag hat um 4:00 Uhr begonnen.

Theoretisch hätte ich um 14:00 Uhr bereits Feierabend haben können, wenn da nicht zum einen die Hoftankstelle gewesen wäre, und zum anderen der Kunde, der am heutigen Samstag arbeiten will.

Ich mußte mich also gestern zusätzlich noch darum kümmern, dass die Hoftankstelle gefüllt wird – während diesem Befüllvorgang hatte ich die Möglichkeit, einen "Smalltalk" mit einem anderen Angestellten unserer Firma zu halten (welchen ich persönlich sehr schätze). U.a. kamen wir auf den Dauerkranken zu sprechen. Ich erzählte ihm, dass ich mit diesem vorgestern tierisch angeranzt bin, nachdem ich ihm meine Idee mitgeteilt hatte.

Er fing tierisch an zu Lachen und meinte nur, dass man diesem auf garkeinen Fall mit Arbeit drohen dürfe.
Er erzählte mir auch noch, dass der Dauerkranke eine Einweisung auf unseren Ladekran-LKW verweigert hat, "da er als Tankwagenfahrer eingestellt wurde, aber nicht als Fahrer für Schwertransporte/Krane".

Jetzt kann ich zumindest nachvollziehen, warum er meine Idee mit einem neuen LKW mit Wechselaufbauten so garnicht gut fand, denn er witterte einfach nur noch mehr Arbeit.

Nach dem Befüllen der Tankstelle wieder zum Tanklager (zum zweiten Male) und den LKW aufgetankt. Anschließend erneut zu dem Kunden, welchen ich bereits früh morgens getankt habe.
Auf dessen Baustelle herrschte dann irgendwie leicht das Chaos, da niemand meine Ankunft erwartet hat und demzufolge alles zu tief ins Gelände vorgedrungen war, als dass ich sie noch hätte erreichen können (dort fahren Kipperkutscher UND Dumper gleichzeitig herum, somit sind die Wege mit einem Tankwagen gänzlich unbrauchbar) – überall mindestens 40cm tiefe Spurrillen und Matsch. Also den Polier angerufen, damit dieser jeden einzelnen zu mir schickt.

Nach 2 Stunden hatte ich dann endlich jedes einzelne Fahrzeug betankt, somit brauche ich heute nicht auf diese Baustelle fahren und habe Wochenende!

Die Rückfahrt entpuppte sich dann jedoch als Geduldsprobe, da das Schönefelder Kreuz (mal wieder) wegen einem Unfall dicht war. Also in die Gegenrichtung auf die Autobahn gefahren, die nächste Abfahrt wieder runter und anschließend querfeldein die nächsten 3 Auffahrten (inkl. dem Autobahnkreuz) umfahren. Nach 1 Stunde war ich dann endlich wieder auf der Autobahn.
Nur 3 Kilometer später stand dann jedoch ein Polizeifahrzeug auf dem Standstreifen und kündigte einen Stau am Dreieck Spreeau an – na prima!

Gott sei Dank war dieser Stau jedoch "nur" auf der A12 in Richtung Frankfurt /Oder, sodass ich dann endlich um 19:30 Uhr den LKW auf dem Firmengelände abstellen konnte.
Ich habe zwischen 5:30 Uhr und 19:30 Uhr ganze 30 Minuten Pause gemacht (also ein 13,5h-Arbeitstag) und bin im Nahverkehr 420 km gefahren (im Fernverkehr schafft man am Tag so um die 800 km).

Die Nacht war dann mal eben 12 Stunden lang – ich hätte nie gedacht, dass ein Mensch so lange schlafen kann!

So, und jetzt ist endlich Wochenende……..

Ob er sich damit ein Eigentor geschossen hat?

Heute bin ich mit unserem Dauerkranken aneinandergerasselt, aber so richtig vom Feinsten!

Hintergrund ist eine Idee von mir, welche ich dem Chef präsentiert habe, mit welcher er auf längerer Sicht zum einen richtig Geld sparen kann, und andererseits in wesentlich kürzeren Abständen die Fahrzeuge wechseln kann – die Rede ist von einem Brückenfahrzeug mit zwei Absetztanks und einer Wechselpritsche.

Als ich dem Dauerkranken diese Idee mitteilte, flippte dieser förmlich aus.
Er faselte etwas von "noch mehr Arbeit", "denkst Du überhaupt nach bevor Du den Mund aufmachst", "Super Idee" und war abschließend der Meinung, er müsse mich vor unseren Kunden denunzieren.

Daraufhin teilte ich diesem mit, dass er nach mehreren Monaten auf krank machen besser die Schnauze halten solle und dass er sich zum Verarschen besser eine andere Person suchen solle.

Er drohte mir mit dem Kadi (mann, hab ich da Angst bekommen), wenn ich nochmal behaupten würde, er habe "einen auf krank gemacht".

Es folgten beiderseits noch ein paar gegenseitige " verbale Liebkosungen", ich ließ ihn dann stehen und fuhr zu meinem nächsten Kunden.

Auf dem Firmenhof angekommen sah ich noch, dass er bereits vor mir (kein Wunder bei dieser Behindertenbeschäftigung) den LKW abgestellt hatte. Als ich dann zu meinem Chef ging, erwartete ich gespannt eine Moralpredigt, weil sich unserer dünnhäutiges und auf krank machendes Weichei ausgeheult hat, aber sie blieb zu meiner Überraschung aus.

Ich fragte meinen Chef, ob der Dorftrottel evtl. sonst noch etwas gesagt habe, ausser dass wir uns getroffen haben, was er jedoch hinterfragend verneinte.

Da unser Chef ein Mensch ist, welcher extrem auf die firmeninterne "Harmonie" bedacht ist, teilte ich diesem dann mit, dass wir uns in den Haaren hatten, aber wenn der Arbeitsverweigerer nichts dazu erwähnt hat, möchte auch ich nicht näher darauf eingehen.

Die Neugierde eines Menschen ist zum Kotzen – jetzt bestand er auf sein "Recht" auf Information.
Ich teilte ihm sodann mit, dass er den Dauerkranken nicht mehr nach seiner Meinung fragen brauche, was das Wechselsystem betrifft, die könne ich ihm auch jetzt gleich mitteilen.
Auch erzählte ich ihm, dass er irgendwie eine "missgünstige" Einstellung zum Thema Arbeit habe, und dass er keinerlei Probleme damit hatte, mich vor Kunden öffentlich und grundlos anzugehen. Ich sagte ihm auch, dass auch mir dann der Arsch geplatzt sei und ich ihm dementsprechend geantwortet habe.

Abschließend schlug ich ihm dann noch vor, uns besser nicht an einen Tisch zu setzen, da wir rein menschlich wohl eher nicht zusammen passen.
Was das Thema Arbeit beträfe, so habe ich damit keinerlei Probleme, da ich im Gegensatz zu gewissen anderen Personen sehrwohl A und B voneinander trennen kann.

Er meinte dann nur, dass das ja so nicht gehen würde, und ausserdem findet er meine Idee äußerst interessant, und er wird dieser 100%ig auch weiter nachgehen, egal ob sie dem Dauerkranken gefällt oder nicht.
Jedoch missfiel es ihm erheblich, dass seine beiden Tankwagenfahrer sich so garnicht riechen können.

Jetzt bin ich ja mal gespannt wie ein Flitzebogen, denn so wie ich Chefchen kenne, geht er dem Dauerkranken heute definitiv noch auf den Sack.
Dürfte morgen ein recht "lustiger" Tag werden……

Der Typ nervt!

Ich weiss, langsam wird es langweilig, aber Thema heute: der Dauerkranke!

Ich habe es bei jedem Kunden geschafft, dass Lieferungen am Tage vorher bestellt werden, damit man sich die Tour besser planen kann und sinnlose Kilometer (und somit Arbeitszeit) einspart.

Heute rief mich mein kleiner Chef an, dass bei einem Kunden Notstand ist – Tank leer!

Das hat mir natürlich (mal wieder) meine Tour versaut, denn eigentlich wollte ich heute den Renault anmelden, was nur bis 16:00 Uhr geht.

Als ich beim Kunden war, teilte mir dieser mit, dass die Bestellung bereits gestern beim Dauerkranken aufgegeben wurde. Dieser jedoch hält es anscheinend nicht für nötig, entweder mir oder dem kleinen Chef Bescheid zu geben.
Somit also weder die Schuld vom kleinen Chef, noch das Versäumnis des Kunden.

So langsam geht mir dieses Vollblutrindviech echt gewaltig auf die Nü**e!
Wenn der so weitermacht, gebe ich ihm irgendwann den nächsten (echten) Grund, krank zu feiern….. :furious_tb:

Unser Dauerkranker mal wieder…

Heute mußte unser Dauerkranker mit dem neuen (gebrauchten) Tankwagen von Neuenhagen nach Rüdersdorf.
Da der Tankwagen noch kein OBU (OnBoardUnit, elektronische Mauterfassung für LKW über 12T) hat, wird er momentan nur über Landstraßen etc bewegt.

Jedenfalls hatte unser Dauerkranker heute die überaus intelligente Idee, von Neuenhagen aus über Mehrow, Ahrensfelde, WERNEUCHEN, WESENDAHL, STRAUSBERG, TORFHAUS nach Rüdersdorf zu fahren. (Wer eine Karte zur Hand hat, kann sich diesen gigantischen, überdimensionalen Umweg ja mal anschauen) :doh_tb:

Es kam wie es kommen mußte: er hat sich obendrein tierisch verfahren, in Werneuchen erwartete ihn dann auch noch das erste Durchfahrtsverbot für LKWs, in Torfhaus dann das zweite! :jittery_tb:

Irgendwann gegen 10:00 Uhr war er dann wohl endlich beim Kunden (Abfahrt vom Hof um 7:30 Uhr).

Da der Tankwagen nun jedoch leer war und seine Stunden nach dem Hamburger Modell für diesen Tag erreicht waren, durfte ich mich nun auchnoch um die Hoftankstelle kümmern und diese befüllen, was mir meine morgige Tour ebenfalls versauen wird, da ich jetzt nicht mehr ausreichend Diesel im Tank habe und nun zwischendurch auftanken fahren darf – DANKE HIRNI! :furious_tb:

Neuenhagen – Werneuchen – Rüdersorf!!!!! Auf diese Idee wäre ich noch nicht einmal ansatzweise gekommen!
Das sind mal eben sportliche 50 km Umweg, und das im absoluten Nahbereich! Im Normalfall würde man fahren:
Neuenhagen – Bruchmühle – Vogelsdorf – B1/B5 und fertig, Fahrtzeit vielleicht 25 min, Distanz um die 20 km.

Naja, mir kann es ja nur recht sein, dass er sich selbst so dusselig anstellt… :mrgreen_wp:

PS: Habe ich bereits erwähnt, dass er BAR an seinem Auto hat??? :clap_tb:

Triri, trara, der Bock is da…

…aber fahren kann ich ihn trotzdem nicht! :furious_tb:

Mein kleiner Chef hat den neuen (gebrauchten) Tankwagen von dem Dauerkranken abholen lassen, und auf einmal ist dieser ab sofort nach dem Hamburger Modell wieder einsatzfähig – na so ein Zufall aber auch!

D.h., dass ich die nächsten 4 bis 6 Wochen weiterhin den ollen Dieselkübel fahren darf/kann/muss, während der Dauerkranke jetzt 4 bis 6 Wochen Zeit hat, auch den nächsten LKW zu versauen.

Nach diesen Hamburger Modell Wochen soll er dann jedoch wieder den Dieselkübel fahren, welchen ich wahrscheinlich bis dahin wieder 100%ig instandgesetzt habe, was der Dauerkranke durch Nichtpflege/-wartung in den letzten 4 Jahren verursacht hat.

Wenn Ihr dachtet, ich sei arrogant und überheblich, solltet Ihr mal den Dauerkranken erleben!
Prahlt wie ein Hecht, was für eine tolle Type er doch ist, aber Fahrzeugwartung/-pflege ist ihm gänzlich ein Fremdwort.
Hat Ahnung wie ein Prof, ist aber ausser W50 (oller DDR-LKW mit einem Lenkrad so groß wie ein LKW-Rad) und diesem Dieselkübel nie einen anderen LKW gefahren. :doh_tb:

Aber so langsam sieht auch mein Chef den Unterschied zwischen einem DDR-Kutscher mit massivster Einbildung aus dem Nahverkehr und einem Berufskraftfahrer mit fundierter Fachausbildung aus dem Fernverkehr….. :devil_tb: , denn nun wird bereits angekündigt, dass als Nachfolger für den kleinen Chef in ca. 4 Jahren eigentlich nur noch einer in Frage kommt (na, na???) :innocent1_tb: