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Artikel-Schlagworte: „28.02.2010“

Aus H.-P. wird Ulrich

Die Bürgermeisterwahl in Strausberg ist vorbei, die Ergebnisse werden noch ausgezählt.
Der vorläufige Stand ist der, dass Frau Elke Stadeler mit rund 42% die Liste anführt, gefolgt mit 34% für den derzeitigen BM Hans-Peter Thierfeld.

Dieser wurde übrigens gerade im RBB erstmal kurzerhand umgetauft……in Ulrich. :mrgreen:

Die anderen Kandidaten haben glücklicherweise bisher so wenige Stimmen, dass sie auch zukünftig in der politischen Bedeutunglosigkeit bleiben, was ich in keinster Weise traurig finde. :D

“Wer Altstadt will…”

“…wählt Frenzel”

Diese Plakate schmücken seit ein paar Wochen die Straßen der Altstadt, und jedesmal bin ich geneigt, mir einen dicken Filzer zu kaufen, und den Solgan etwas mehr in Richtung Wahrheit zu verändern: “Wer Gewerbeverein Strausberger Altstadt will, wählt Frenzel”.

Nein, nicht nur, dass Frenzel alleine schon aus dieser Sicht für mich unwählbar ist, gibt es definitiv bessere Kandidaten als solche, welche in erster Linie sich, Ihr Unternehmen, oder die Belange dieses Gewerbevereines stets und ständig als DAS Maß der Dinge sehen.

Dann könnten wir auch glatt den derzeitigen Bürgermeister Hans Peter Thierfeld behalten, welcher mittlerweile kein Gewerbe mehr betreibt und dem Gewerbeverein auch nicht mehr verpflichtet ist. Nur sollte ihm dann endlich mal jemand einimpfen, dass Kamerageilheit auf Dauer nervig ist, und große Worte auch große Taten nach sich ziehen müssen. Bürgernähe bedeutet nämlich NICHT, sich bei jeder Gelegenheit vor die Kamera/vor das Mikrofon werfen zu müssen, sondern vielmehr sich persönlich für die Belange der Bürger einzusetzen!

Diese rechte Socke, dessen Plakat bereits auf der Straße liegt, ist definitiv sowas von unwählbar, dass es keine weiteren Worte bedarf.

Dann hätten wir da noch den Kandidaten der “Die Linke” – naja, seit den letzten Wahlen und den anschließenden, dubiosen STASI-Geschichten möchte ich dann doch lieber Abstand von Anhängern dieser Partei nehmen, zumal der Strausberger Kandidat nicht gerade dafür bekannt ist, sich für Dinge einzusetzen, von welchen man selbst nicht profitieren kann.

Für mich ist der eindeutige Favorit für den Posten des Bürgermeisters die Kämmerin der Stadt Strausberg, Frau Elke Stadeler.
Sie ist seit 19 Jahren in der Stadtverwaltung tätig, und kennt die finanzielle Seite Strausbergs besser als jeder andere.
Durch ihre Unabhängigkeit zum Gewerbe punktet sie nochmals, und wenn ich ehrlich bin, ist das für mich DAS Argument schlechthin, sie als Bürgermeisterin zu wählen, denn nichts geht mir in dieser Stadt mehr auf den Zeiger als der Umstand, dass hier stets und ständig die Belange des Gewerbevereins auf der Tagesordnung stehen! In der Altstadt gibt es noch mehr als nur ein paar Läden – nämlich auch Anwohner, und diese werden seit zig Jahren untergebuttert und unbeachtet links liegen gelassen.

Gibt es noch mehr Kandidaten? Wenn ja, sind sie offensichtlich vollkommen uninteressant/unwichtig/belanglos, und es tut auch niemandem weh, eine Erwähnung zu unterlassen.

Eines steht für mich jedenfalls fest: weder will ich ein direktes Mitglied des Gewerbevereines als Bürgermeister, noch einen, der diesem Verein nahe steht oder stand, und eine rechte Socke schon garnicht. Auch Redenschwinger mit inhaltsleerem Text hatte diese Stadt mehr als nur zu genüge – jetzt wird es endlich mal Zeit für Taten und Personen, welche sich mit Finanzen auskennen!

Frau Elke Stadeler, meine Stimme haben Sie!