Hobbyanfang
In der TV-Presse läuft seit einigen Tagen die Werbung für ein neues Formel1-Nitro-(Verbrenner-)Modell, dem RB7, welchen im original aktuell Sebastian Vettel pilotiert.
Nach einer kurzen Rechnung (100 Sendungen á 9,99 €) war klar: zu teuer!
Da mich aber damals schon immer der Ferrari 2004 fasziniert hat (zumal da noch ein echter Weltmeister drinsaß), und auch dieser als Verbrennermodell im Abo angeboten wurde, habe ich in der letzten Zeit recht intensiv nach diesem Flitzer Ausschau gehalten, natürlich gebraucht (die meisten Teile müssen eh ständig erneuert werden – wozu also knapp 1000,- € ausgeben).
Letzte Woche fand ich dann auch einen in der Bucht, und da der Verkäufer der deutschen Rechtschreibung nicht mächtig war, und somit bereits die Überschrift vor Fehlern nur so strotzte, konnte ich für verdammt schmale Kasse mir ein solches Modell sichern, da kaum jemand diese Auktion finden konnte. ![]()
Nein, ich nenne den Preis jetzt nicht, denn das war schon fast geschenkt – jede Wette, dass sich der Verkäufer noch in einem Jahr dafür in den Allerwertesten beissen wird.
Da der Vorbesitzer offensichtlich jedoch mehr als nur Probleme mit der Rechtschreibung hat, hat die Karosserie seinen ersten Fahrversuch nicht überlebt – aber selbstverständlich konnte ich auch die bereits für fast lau sichten und sichern.
Nun heisst es also nochmal eine Woche warten, dann habe ich alle Teile zusammen, und das neue (alte) Hobby lebt wieder auf.
Achja, es ist ein 1:8 Kyosho F2004 Ferrari mit Nitro (Selbstzünder), der seinerzeit von DeAgostini vertrieben wurde, und bringt spitze satte 60 km/h.
Klar, die heutigen Modelle sind schneller, dafür aber auch kurzlebiger, denn auch bei einem Modell machen sich 40km/h weniger deutlich bemerkbar, wenn es auf eine Bordsteinkante trifft.
Also wird es demnächst in stillen Gewerbegebieten nicht mehr ganz so still sein …
Sonntags-Checkliste
So, 40 Minuten (~20km) vor der eigenen Haustür also dann doch der Stillstand auf einem Autobahnrastplatz, um nicht gegen das Sonntagsfahrverbot zu verstoßen, welches ja bekanntermaßen hierzulande bereits nach 2 Minuten erbarmungslos geahndet wird.
Da ich LKW fahre, um Geld zu verdienen, und nicht, um es irgendwelchen nichtsnutzigen Bullen in den Arsch zu schieben, die sich obendrein noch tierisch einen keulen, wenn sie mal wieder so einen gemeingefährlichen LKW-Fahrer erwischt haben, ist die logische Konsequenz die, dass ich kurz vor Mitternacht stehen bleibe.
Also eine kurze Checkliste für den Sonntag im LKW:
- Internetempfang: ~check
- Kühlschrank gefüllt: ~check
- Zigaretten in ausreichender Menge: ~check
- Frustsuff: ~check
- TV-Empfang: 55 TV- und 6 Radioprogramme, ~check
- Pornos: ~check
Jetzt fehlt eigentlich nur noch ein Koch und was williges weibliches …
PS: Nicht alles hier geschriebene für bare Münze nehmen.
Betrogen, verraten und verkauft
Es ist Samstag nachmittag, und während man als normaler Berufskraftfahrer in einer normalen Firma mit normalen Menschen bereits zuhause bei seiner (glücklicherweise noch vorhandenen) Familie sitzen würde, hocke ich mal wieder draussen im LKW, und warte darauf, dass die Schichtpause um ist.
Dann geht´s weiter in Richtung Heimat, mit dem Wissen, dass ich es in dieser Schicht nicht mehr schaffe, rechtzeitig vor dem Beginn des Sonntagsfahrverbots zuhause zu sein, denn es fehlen mal wieder in der Tourenplanung ein paar Minuten.
So9lange ich in dieser (beschissenen) Firma bin, habe ich oft genug und immer wieder betont, dass die Wochenenden einzig und allein mir gehören, ich diese zuhause verbringen werde, aber nicht im LKW – in den letzten Wochen juckt das in der Firma aber keinen mehr, ist es doch nur so ein blöder Fahrer, der ständig am Jammern und am Rumnölen ist.
Seit ein paar Wochen hält sich nun hartnäckig ein Gerücht in der Firma, also unter den Fahrern (denn der Firma kann man ja kein Statement entlocken), nämlich, dass alle Wechselbrückenzüge durch Planensattelzüge ersetzt werden, und dieses wurde mir heute mal so ganz beiläufig in einer SMS mitgeteilt.
In einer SMS, die als Antwort aus der meinigen vorhergehenden resultierte, nach welcher sich ein wertes Fräulein wohl etwas angepisst fühlte, was mir mittlerweile aber vollendst am Popo vorbeigeht, denn wer seit Wochen alles daran setzt, sich die besten Fahrer zu vergraulen, muss auch damit leben können, dass mal jemand “zurückscheisst”!
So, nun habe ich also Gewissheit darüber, dass ich in einer Firma hocke, in der die Fahrer nicht die Spur interessieren, die die Fahrer belügt, betrügt und sogar beklaut, die es mit der Lohnzahlung nicht so genau nimmt, rechtskräftigen Urlaub unterschlägt, und es auch nicht für nötig hält, die Fahrer in stattfindende wesentliche Prozesse mit einzubeziehen – ein Fahrzeugwechsel von Gliederzug auf Sattelzug ist für mich durchaus ein wesentlicher Prozess, denn es hat schon seinen Grund, warum ich ab Führerscheinerhalt immer auf Gliederzug geblieben bin, und warum ich das kurze Gastspiel auf einem Sattelzug im Jahre 2006 ganz schnell wieder vergessen wollte!
Obwohl die Firma mit Sattelzügen deutlich mehr pro Kilometer verdient als mit Brückenzügen, bekommen die Sattelzugfahrer einen geringeren Lohn – bin ich ja mal gespannt, wie sie mir das verkaufen wollen, denn für noch weniger als jetzt fahre ich keinen LKW mehr – weder für die, noch für andere!
Zusammengefasst ist meine Firma ein prima Berater für unentschlossene Kraftfahrer, die (noch) nicht wissen, ob sie den Job dauerhaft an den Nagel hängen sollen oder nicht – ein halbes Jahr in der Bude, und man hat für sich ein klares Ergebnis! Die Bude ist zum Abgewöhnen, sei es menschlich oder finanziell!
Sollte hier unter meinen Lesern ein Kraftfahrer sein, der mit seiner Firma bestens zufrieden ist, die Wechselbrückenzüge mit Drehkranz nutzen, in der das Gehalt stimmt (also lieber Highwayfloh – DU bist nicht gemeint), und in der sogar noch fähige Kollegen gesucht werden, lasst es mich bitte wissen!
PS: früher haben sich Kühler mal abseits hingestellt – heute geht denen offensichtlich auch alles am Arsch vorbei, und stellen sich direkt neben einen LKW mit zugezogener Gardine!
Der liebe “Hänger”
PKW-Fahrer haben’s schon schwer, überall lauert die “Hänger-Falle”.
Also ich persönlich fahre ja gerne mit einem “Hänger”, und brauche mir auch keine Gedanken darum zu machen, ob das gefährlich oder sogar illegal sein könnte.
Aber bevor das hier jetzt zu sehr ins zweideutige abdriftet – gemeint ist der ANhänger an PKW, den laut Zeitungsbericht wohl viele PKW-Fahrer hinter sich herschleifen, ohne überhaupt zu wissen, ob sie das dürfen oder nicht.
Auch wenn es erschreckend ist, dass ein Inhaber einer Fahrerlaubnis nicht weiss, was er überhaupt fahren darf, gehe ich da jetzt dennoch nicht näher drauf ein, und verlinke lieber mal auf einen Artikel, der das relativ gut erklärt.
HOYER-Tankstellen-Verzeichnis
Seit geraumer Zeit ist meine Firma Kunde bei Hoyer, und als “Leitfaden” bekam ich lediglich die ausgedruckte Tankstellenliste in die Hand gedrückt, wie sie auf der Homepage zu finden ist. Mit dieser kann man unterwegs kaum etwas anfangen, und auch die Übersichtskarte auf der Homepage von HOYER ist nur bedingt brauchbar, denn nicht immer hat man vollen UMTS-/HSDPA-Empfang, um die zahlreichen Grafiken geladen zu bekommen.
Allerdings bietet HOYER auch eine gedrucktes Tankstellenverzeichnis an, welches man sich hier kostenlos bestellen kann, ob nun einzeln als Fahrer, oder aber in großer Auflage als Kunde. Entgegen der Angabe, dass es sich um die Ausgabe 2010 handelt, erhält man die aktuellste Ausgabe “März 2012″.
Mit dieser ist nun auch das stressfreie Finden einer Tankstelle auf der zu fahrenden Route möglich, und ich kann nur jedem Kollegen empfehlen, sich dieses Exemplar auch zu bestellen, wenn er denn bei HOYER tanken muss.
Liebes Hoyer-Team, die Homepage ist äußerst ausführlich. Das finde ich gut.
Aber: die Ladezeiten für die zahlreichen Grafiken sind suboptimal, und auch die Übersichtskarte könnte mehr Informationen enthalten (wie Ortsnamen von größeren Städten, Autobahnbezeichnungen etc).
Auch wäre eine downloadbare Version vom Tankstellenverzeichnis zu begrüßen, oder aber eine POI für die gängigsten Navigationsgeräte.
Mein erster Audi R8 V10
Ich hatte ja schon immer einen Kindheitstraum, einen 4.2er Audi V8 in Vollausstattung – diesen habe ich mir ja vor einiger Zeit dann auch endlich realisieren können.
Aber wie das so mit Träumen ist, es kommen neue hinzu – so ist mein neuester Traum ein Audi R8 V10. ![]()
Zwischen meinem Traum und der Realisierung stehen allerdings die ca. 215.000 €, welche man für einen guten R8 5.2 V10 auf den Tisch legen muss.
Also gleiche Taktik wie bei dem V8: Warten, bis er erschwinglich wird.
Aber ich wäre nicht ich, wenn ich bis zu diesem Zeitpunkt nicht trotzdem versuchen würde, das Objekt meiner Begierde zu bekommen, und hiermit präsentiere ich stolz meinen ersten Audi R8 V10:
Technische Daten:
4GB, LED-Beleuchtung, versenkbarer USB-Anschluss
Ein paar feste Größen im Leben …
… sollte es schon geben!
Eine dieser festen Größen ist Sicherheit des Arbeitsplatzes. Also nicht die Sicherheit AM Arbeitsplatz, sondern die Sicherheit, dass man auch nächsten Monat noch seinen Lohn bekommt, auch nächsten Monat noch alles im Lot ist, man auch nächsten Monat mit festen Werten rechnen kann, denn nichts ist auf Dauer stressiger als Ungewissheit, ob und was nächsten Monat sein wird.
Diese Sicherheit habe ich derzeit nicht, ganz im Gegenteil, man wird von seiner Firma vollkommen im Dunkeln gelassen, was nun ist und/oder sein wird.
Diese Woche habe ich von einem Arbeitskollegen zu hören bekommen, dass ich einer von 4 verbliebenden Brückenzugfahrern bin – der Rest wurde bereits vom Auftraggeber abgezogen.
Da ich den Kollegen, mit welchem ich zusammen vor einen halben Jahr in der Firma angefangen habe, telefonisch nicht mehr erreichen kann, gehe ich mal davon aus, dass dieser bereits das Handtuch geschmissen hat.
Auch wurde ein Datum genannt, an welchem wohl auch der letzte Brückenzug vom Auftraggeber abgezogen wird – ab diesem Datum gibt es dann ausschließlich nur noch Sattelzüge, und die Anfrage, ob ich Sattel fahren kann/will, habe ich ja bereits erhalten.
Will ich das? Ein ganz klares nein, denn ich bin Drehkranzfahrer durch und durch, egal ob mit zwei oder drei Achsen – darauf habe ich das Fahren gelernt, ich kenne die Vorzüge und weiss sie auch für mich zu nutzen. Beim Sattel allerdings stelle ich mich an wie der erste Mensch.
Ich hasse es, wenn ich mehr oder weniger blind rückwärts ans Tor setzen muss, so wie es beim Sattel der Fall ist.
Dann der fehlende Knickpunkt, das enorme Ausscheren des Aufliegers, die unsichere Fahrstabilität im Winter, der enorme Platzbedarf beim Wenden … all das mag ich an einem Sattel so garnicht.
Was passiert also, wenn die Aufforderung kommt, zur Firma zu kommen, und diese Aufforderung wird kommen?
Die Probezeit ist abgelaufen, eine Kündigung habe ich bisher nicht erhalten, und wenn das Gerücht stimmt, dass alle Brückenzüge abgeschafft werden, wird wohl demnächst ein Fahrzeugtausch anstehen.
Sattel … SATTEL!!! Ich und Sattel – zwei Welten treffen aufeinander!
Nicht nur meine (kopfbedingte) Unfähigkeit, mit diesem klar zu kommen – nein, auch meine Meinung über dieses Konzept lassen in mir Panik an der Vorstellung aufkommen, ein solches gehasstes Objekt steuern zu müssen!
Steige ich also auf einen Sattel? Notgedrungen werde ich wohl keine andere Wahl haben. Aber werde ich auch auf dem Sattel bleiben? Mit absoluter Sicherheit NICHT!
Sattel ist für mich vergleichbar mit dem Zwang, einen VW Golf fahren zu müssen – nichts geht mir mehr gegen den Strich!
Sicherheit ist schon was feines …
Wider Willen
Die Mail an meine Firma war lang, sehr lang sogar, und sie beinhaltete auch keine Spur vom Kompromissbereitschaft, im Gegenteil, sie war ein wahres Feuerwerk von Angriffen auf das Verhalten der Firma der letzten Tage, Wochen und Monate.
Da in der Firma derzeit echt ALLES daneben läuft, und ich mich schon seit einiger Zeit frage, warum ich mir diesen nervenaufreibenden Scheiss überhaupt noch antue, habe ich auch kein Blatt mehr vor den Mund genommen bei der Art und Weise, wie ich die einzelnen Punkte persönlich betrachte, denn was könnte jetzt noch großartig schlimmer werden? Eine Kündigung wäre das beste gewesen, was mir hätte passieren können!
So habe ich mir in der Mail kraft eigener Suppe mal erdreistet, ein paar Regeln aufzustellen, nach welchen ab sofort gefahren wird, wie beispielsweise ausschließlich nur noch maximal 9h (ohne Verlängerung auf 10h), frühestens nach 11h Pause (ohne Verkürzung auf 9h), und selbstverständlich nur noch 80km/h auf Autobahnen und 60km/h ausserorts.
Auch habe ich unmissverständlich zum Ausdruck gebracht, dass das Bittstellerschreiben vom “Chef”, zukünftig alle 2 Wochen über das WE draussen bleiben zu müssen, lediglich ein Wunschtraum der Firma bleiben wird, und dass ich ab sofort für den Auftraggeber telefonisch nicht mehr erreichbar bin, denn ich habe unterwegs schon genug Stress an den Hacken, und da muss ich mir durch Tourenüberwachung und Co nicht auch noch dämlich kommen lassen (hallo Herr Clemes!).
Es waren noch ein paar Punkte mehr, die nicht gerade freundlich formuliert waren, und so rechnete ich eigentlich fest mit einer “betriebsbedingten” Kündigung – aber Pustekuchen, es kam kommentarlos eine neue Tour per SMS.
Scheiss Pflichtbewusstsein! Also startete ich gestern mit einem megadicken Hals die neue Tour, und hielt mich wider Willen an meine Ankündigung, fortan nur noch 80 km/h zu fahren – selbstverständlich konnte ich nicht eine vorgegebene Zeit einhalten, denn die Durchschnittsgeschwindigkeit liegt in der Firma wohl bei 80km/h (oder sogar noch darüber), und ich muss ja mal sagen, dass mich diese Geschwindigkeit extrem nervt!
Nichts ist schlimmer, als eine Tour voll bewusst langsamer zu fahren, als man könnte, und auch die Geschwindigkeit selbst ist extrem ermüdend, da wirklich nichts aufsehenerregendes mehr passiert – selbst Tanklastzüge rollen problemlos an einem vorbei.
Kritisch sind nur die Landstraßen, auf denen man mit 60km/h eine rollende Wand darstellt – die deutschen sind echt zu blöde zum Überholen! Fahren erst so dicht auf das Heck auf, dass sie schon die nächste SP-Fälligkeit ablesen können, und wundern sich dann, dass sie mit ihren 45PS-Gehhilfen nicht vorbei kommen – ein normaler Mensch würde den Sicherheitsabstand hinter dem LKW einhalten, und diesen dann beim Überholen zum Beschleunigen nutzen – ein deutscher Mensch hingegen schert aus, rührt dann (evtl.) in seinem Getriebe herum, nachdem (und falls) die Einsicht kam, dass der 5. Gang bei 60km/h dann irgendwie doch zu wenig Drehzahlen bietet, und Gegenverkehr interessiert dann schon garnicht mehr. Da ich absolut keine Lust verspüre, für solche Opfer im Anschluss erste Hilfe zu leisten, haue ich dann meist in die Eisen, damit diese Kleinwagen- und Ökofraktion dann doch noch vorbei kommt, ohne dem Gegenverkehr mechanisch die Lampen auszuschalten.
Nunja, nun bin ich also unter Selbstkastration unterwegs, in der Hoffnung, dass die Kündigung doch noch ausgesprochen wird, oder aber die Firma erkennt, dass sie sich mit einem solchen asozialen Verhalten nur ins eigene Knie schiesst, wobei ich bei letzterem nicht ernsthaft davon ausgehe, dass diese Einsicht jemals eintreten wird.
Und an alle Gutmenschen hier: es ist ein Irrglaube, dass es nur wenige und vereinzelte Firmen sind, die sich so asozial verhalten! Vielmehr ist es eine Seltenheit geworden, eine Firma zu finden, welche trotz aller marktwirtschaftlichen Hürden noch human agiert und obendrein angemessen entlohnt!
Das Maß ist voll!
Lieber Arbeitgeber, am besten bereitest Du schonmal die betriebsbedingte Kündigung vor, denn ab nächste Woche wirst Du an meinereiner keinen Spaß mehr haben – das Maß ist schon lange voll, aber jetzt läuft´s über!
Ich will und kann nicht mehr.
Die Tourenplanung ist keine Planung, sondern hilfloser Versuch unwissender!
Die Disposition ist nicht mein Freund, sondern mein Feind!
In anderen Firmen ist die Dispo rund um die Uhr erreichbar – in Deiner Bude noch nichteinmal tagsüber!
Ich fahre noch immer mit der Minimalistischhütte für Lilliputaner herum – versprochen war nach 4-6 Wochen ein Megaspace.
Lohnzahlung ist bei Dir auch nur reine Glückssache – würde ich Lotto spielen, wäre die Wahrscheinlichkeit die richtigen Zahlen zu nennen vermutlich größer, als sich auf das arbeitsvertragliche Datum zu verlassen!
Wochenenden beginnen FREITAGS, und nicht in der Nacht von Samstag zu Sonntag, und finden auch nicht im LKW statt, sondern ZUHAUSE!
Das LKW-Telefon betrachte ich mittlerweile als Terroristen – weil Deine Dispo zu unfähig ist, geht der Auftraggeber mittlerweile regelmäßig mir auf die Nüsse, und das zu den unmöglichsten Tages- und Nachtzeiten.
Der Gesetzgeber verlangt 11 Stunden Tagespause, gekürzt 9 Stunden – danach möchte ich dann auch bitte beschäftigt sein, und nicht nochmal weitere 9 Stunden abhängen und auf besseres Wetter warten, um dann total übermüdet eine Tour zu starten!
Genau wie Deine Dispo, hat auch der Auftraggeber von der Materie null Peilung.
Und da Deine Dispo, genau wie die des Auftraggebers von Durchschnittsgeschwindigkeiten ausgehen, welche fern jeglicher Realität liegen, zeige ich Dir ab nächste Woche, wie weit man kommt, wenn der LKW nur 80 km/h fährt, VERSPROCHEN, denn ich habe von Dir, Deiner unfähigen Dispo und dem Auftraggeber die Schnauze gestrichen voll!
Meine Gesundheit kannst Du mit nichts aufwiegen, und diese geht mir persönlich vor! Ich mache es jetzt mal so wie Du – was geht mich fremdes Elend an!
Du und Deine Firma seit mittlerweile schlimmer als alle Weck+Poller und RTS zusammen – unfähig, arrogant und massiv gesundheitsgefährdend, obendrein konsequent verlogen, und das muss ich mir echt nicht mehr geben.
Ich bin ein Mensch, und genau so möchte ich auch behandelt werden – Sklaverei wurde in diesem Lande vor laaaanger Zeit abgeschafft!
Ansetzfahrer sind schon komische Vögel
Solche Stützfüsse sind es, die einem regelmäßig die Lichtscheiben am LKW pulverisieren!
Kein Wechselbrückenfahrer dieser Welt stellt eine Brücke freiwillig mit eingeschobenem Stützfuss ab, da man sich bei diesem minimalen Abstand mindestens die (Achtung Brüller!
) “Peitschenlampen” abreisst, aber höchstwahrscheinlich beim Durchziehen mit der Lafette dran hängenbleibt – ergo ist die logische Konsequenz die, dass die Ansetzfahrer mit ihren Wieseln, Mafis, oder was auch immer entweder chronische Langeweile haben und die Stützfüße mit Absicht reinschieben, oder aber auf chronisch engen Höfen die Wechselbrücken so dicht nebeneinander abstellen, um bei 15 nebeneinander abgestellten Brücken den Platz für eine zusätzliche zu gewinnen.
Was auch immer, das ist voll assi!
Gut, ich gehöre zu den wenigen, die am Motorwagen keine Positionsleuchten montiert haben, aber trotzdem ist das Unterfahren und anschließende Anheben der Brücke bei solchen Stützfüßen nicht gerade ungefährlich für die Rückleuchten, denn nicht selten stehen die Brücken auf unebenem Untergrund, oder sind von vorneherein unter Spannung abgestellt, und so ein Stützfuß kann dann schonmal schlagartig die Position verändern.
Auch ist ein Stützfuß in dieser Position nicht zu arretieren, sodass die Brücke in Längsrichtung nur durch die Sicherungsstütze gehalten wird, was beim Unterfahren mit Rollen dann böse in die Hose gehen kann, denn dann rutscht die Sicherungsstütze gerne mal aus der Halterung und das Stützbein klappt weg – ganz tolle Nummer sowas!
Liebe Ansetzfahrer, ihr habt nun wirklich den lauesten Job im Transportweg einer Wechselbrücke – macht den wenigstens vernünftig!!!



